Ich bin nicht gestresst. Oder etwa doch? – Eine Untersuchung möglicher Hardwarelösungen zur Detektion von Stress im Alltag

Authors

  • Josefine Welk

DOI:

https://doi.org/10.14464/ess.v9i13.940

Abstract

Stress ist im beruflichen Alltag der meisten Menschen kaum noch wegzudenken. Stress führt dabei nicht nur zu kurzfristigen, sondern bei regelmäßigem Auftreten auch zu langfristigen physischen sowie psychischen Beschwerden. Die frühzeitige Detektion von Stress kann langfristigen Auswirkungen entgegenwirken. Das zunehmende Aufkommen von Fitnesstrackern und Smartwatches rückt diese Geräte in den Fokus der wissenschaftlichen Untersuchungen zur Stressdetektion. Ihr Einsatzgebiet verspricht die Möglichkeit der Stresserkennung im alltäglichen Leben ohne den Träger in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken. In diesen Kontext gliedert sich diese Arbeit ein. Es wird ein Experimentalsetup zur Detektion von Stress mit dem Schwerpunkt auf die Güte der Stressdetektion unter Verwendung verschiedener Hardwarelösungen vorgestellt, wobei der Fokus auf Fitnesstrackern und Smartwatches liegt. Die Arbeit stellt einen Kriterienkatalog zur Auswahl möglicher Hardware vor. Basierend auf diesem Kriterienkatalog wird ausgewählte Hardware bewertet und mittels eines Scores in eine Rangliste eingeordnet. Dabei zeigte sich, dass Geräte nahmenhafter Hersteller die Rangliste anführen, während Produkte unbekannter Hersteller niedrige Positionen in der Rangliste einnehmen. Auf Basis dieser Platzierungen werden in naher Zukunft Untersuchungen durchgeführt, um die Rangliste der Hardwarelösungen zu bestätigen oder zu widerlegen.

Konzeptueller Ablauf der Versuchsreihen im Rahmen der Hardwareuntersuchung

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Published

2025-11-18