Wer spielt wie? – Eine interdisziplinäre Metaanalyse der diversen Motivationsfaktoren hinter dem menschlichen Bedürfnis zur Teilnahme an Spielaktivitäten

Authors

  • Manuel Heinzig

DOI:

https://doi.org/10.14464/ess.v9i13.935

Abstract

Spiele  dienen  einerseits  rein  freizeitlichen Bestimmungen  wie  Zerstreuung,  Unterhaltung  und  Belustigung,  widmen sich  andererseits  aber  auch  den  handfesteren  Themen  der Selbstverbesserung,  Selbstbestätigung  oder  Selbstfindung.  Dabei  verspüren nicht  alle  Menschen  gleichermaßen  Motivation,  in  den  unterschiedlichen Bereichen  aktiv  zu  sein.  Persönliche  Vorlieben,  geistige  Prädispositionen und  die  persönlichkeitsprägende  Lebensgeschichte  sind  wichtige  Faktoren bei der Ausprägung der eigenen spielerischen Vorlieben.  Diese  manigfaltigen  Herangehensweisen  an  das  Thema  Spiele  werden  im Rahmen  der  vorliegenden  Metarecherche  untersucht  und  unter  der Fragestellung  „Wer  spielt  wie?“  Gemeinsamkeiten  zwischen  den Veröffentlichungen  der  wissenschaftlichen  Disziplinen  Psychologie, Informatik,  Game  Science  und  Sozialwissenschaften  ergründet. Übergreifend  über  verschiedene  Wissenschaftsbereiche  hinweg  können  so Kernfaktoren zur  Identifizierung  und  Charakterisierung  bestimmter Menschengruppen  erschlossen  und  für  die  Bildung  von  vielschichten Personas herangezogen  werden. Hierbei  findet zunächst eine  Recherche in die Breite statt, um generelle Methoden zur Kategorisierung spielrelevanten Verhaltens  auf  einer  allgemeinen  geisteswissenschaftlichen  Ebene  zu ergründen.  Die  Ergebnisse  dieser  umfassenden  Literaturanalyse  können zukünftig beispielsweise  bei  der  Umsetzung  von  auf  den  entstandenen Personas  basierenden Spielmechaniken  in  auf  Experimentalziele  und erweiterte Forschungsfragen ausgerichteten (Video)spielen genutzt werden.

Wer spielt wie

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Published

2025-11-17