Multimodal Semiotics for the Analysis of Comics and Graphic Novels
DOI:
https://doi.org/10.14464/zsem.v45i1-2.757Schlagworte:
Multimodalität, Diskurssemantik, Comics, Graphic Novels, „braiding“, ZeichenmodalitätenAbstract
Dieser Beitrag stellt sich der umfassenden Herausforderung, primär literarisch-hermeneutische Annäherungen an Comics und Graphic Novels mit detaillierteren und präziseren Analysen in Einklang zu bringen. Die hierfür verwendeten semiotischen Konzepte orientieren sich primär an dem Phänomen der Multimodalität. In der Comicforschung haben sich eine Reihe von Annahmen über Semiotik etabliert, die aufgrund substanzieller Fortschritte in der Behandlung komplexer Medien wie Comics und Graphic Novels in den letzten Jahren dringend revisionsbedürftig sind, was in vielen Diskussionen über diese Medien bisher nicht ausreichend berücksichtigt worden ist. Anhand mehrerer Beispiele aus komplexen Erzählungen sollen die Möglichkeiten einer allgemeineren semiotischen Darstellung veranschaulicht werden, die den formalen Details ihres Gegenstands dennoch eng verbunden bleibt und damit Möglichkeiten für eine gezieltere Erforschung einer Vielzahl von Phänomenen eröffnet, die bisher oft eher lose unter Groensteens Begriff des „braiding“ zusammengefasst wurden.
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