Literatur im Schaufenster

Am Abend des 28. Februar 2013 saß auch Angela Malz, Direktorin der Universitätsbibliothek Chemnitz, in der ungewöhnlichen Kulisse eines Schaufensters in der Galeria Kaufhof und las aus dem Roman “Fünf Tage im Juni” von Stefan Heym. Bei den 20-minütigen Lesungen konnte das Publikum an der frischen Luft, in dicke Decken gewickelt, mit Glühwein in den kalten Händen, Ausschnitten aus verschiedenen Werken Heyms lauschen.

Der HEYM-WEG in der CampusBibliothek I zeigte auf unterschiedliche Weise den Literaten und streitbaren Zeitgenossen.

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„Chemnitz liest Heym“

„Chemnitz liest Heym“

Die halbe Stadt wird auf den Beinen sein, wenn am Donnerstag, den 28.02.2013, die verschiedensten Orte zu Schauplätzen für Stefan Heyms Literatur werden. In Straßenbahnen, Buchhandlungen, Kirchen – Heym ist an diesem Tag überall.

In der CampusBibliothek I im Pegasus Center führt dazu ein „HEYM-WEG“ in 3 Etappen durch das Leben des Schriftstellers. Werke von und über ihn laden dann in 3 Etagen der Bibliothek zum Schmökern, Anlesen und Ausleihen ein. Illustriert wird die Präsentation durch Flugblätter, Reden sowie andere interessante Informationen die den streitbaren Menschen und Autoren zeigen.

Ein weiteres Bonbon gibt es am Abend dazu, wenn es heißt: „Schaufensterlesung im Kaufhof“. Dort wird auch Angela Malz, Direktorin der Universitätsbibliothek, aus einem Werk des berühmten Sohnes dieser Stadt vorlesen der in diesem Jahr 100 Jahre geworden wäre.

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Aus lang wurde kurz

Bei der abwechslungsreichen literarisch-musikalisch-filmischen Tour vom Keller bis zum Dach der CampusBilbiothek I verflog zur “4. Langen Nacht der Bibliothek” die Zeit im Nu.

In den unteren Gefilden lockten gedruckte Schätze aus vergangenen Zeiten zum Staunen und Stöbern. Im obersten Stockwerk ging es turbulenter zu. Die ProfessorInnen Karla Rost, Göran Herrmann und Bernadette Malinowski erzählten in sehr lockerer und spannender Form über eigene Publikationen und Literatur, die sie schätzen und mögen. Auch lasen und rezitierten sie aus ausgewählten Werken.
Die Band “The Well” wob einen schwungvollen Klangteppich aus Blues und Rock.
Mit dem Konzept “Was ist Heimat” beschäftigte sich der Dokumentarfilm “Heimat”. Anglistikstudenten interviewten dazu Bürger von Chemnitz.
Wem das noch nicht genügte, der konnte sich kreativ am Bau von futuristischen Bücherkunstwerken versuchen, sein Wissen beim Quiz testen oder Bücher tauschen.

Wer nicht dabei sein konnte, hat eine gelungene Veranstaltung rund um Lesen und Literatur versäumt, kann sich aber hier wenigstens einen kleinen Eindruck verschaffen.
Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: Lange Nacht der Bibliothek

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“We are Anonymous” – Ole Reißmann las + diskutierte

Ole Reißmann, für den das am 23.10.2012 die erste Lesung war, stellte das Buch “We are Anonymous”, das er gemeinsam mit Christian Stöcker und Konrad Lischka geschrieben hat, vor.

Ursprünglich sollte Christian Stöcker, der aus terminlichen Gründen absagen musste, aus dem Buch “Nerd Attack” lesen. Stattdessen ließ er eine Videobotschaft überbringen.

Ungefähr 110 Gäste erlebten eine, durch Bilder, Videoclips und Erzählungen des Autors angereicherte, Lesung, an die sich eine angeregte Diskussion zur Anonymous-Bewegung anschloss.

Zum Buch und Ole Reißmann

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Jan Grossarth zum Zweiten – am 7. Mai 2012

Auf Grund des großen Andrangs am 16. April 2012 wird Jan Grossarth nochmals in der Sachsenstube der Mensa zu Gast sein.

Ab 19:30 Uhr berichtet er erneut von den Erfahrungen mit und von Menschen, die ausgestiegen sind aus der Welt des bürgerlichen Lebens.

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Sachsenstube von “Leselust” gesprengt

Jan Grossarth kam an. – Und wie!

Das war pure “Leselust” am 16. April, als sich die Interessenten in der Sachsenstube der Mensa drängten. Gut 200 Leute gingen mit Jan Grossarth auf die spannende Reise zu Menschen, die anders leben.
Rund 100 weitere Leute mussten draußen bleiben, denn drinnen ging nicht mal mehr die berühmte Stecknadel zu Boden.

Die gute Nachricht: Von Seiten der Organisatoren – Universitätsbilbiothek Chemnitz – ist eine erneute Einladung Jan Grossarths angedacht.

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