Archiv des MonatsMai, 2012

31. Mai – Weltnichtrauchertag

Der Welt-Nichtrauchertag wurde am 31.05.1987 von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufen und steht seitdem jedes Jahr unter einem anderen Motto. 2012 lautet es:

Lass Dich nicht einwickeln!
Rauchen kennt nur einen Gewinner: die Tabakindustrie

Wer sich eine eintägige oder längere Nikotinpause gönnen möchte oder sich mit dem Gedanken an Verzicht trägt, findet folgende Fakten vielleicht interessant:
Beim Verzicht tritt auf:

Nach 20 Minuten
Puls und Blutdruck sinken auf Normalwert, Hände und Füße werden wärmer.

Nach acht Stunden
Das giftige Kohlenmonoxid ist aus dem Körper raus, er wird so wieder besser mit Sauerstoff versorgt.

Nach zwei Tagen
Geruchs- und Geschmackssinn kehren zurück.

Nach einem Monat
Das Immunsystem ist deutlich stärker und wird mit Infektionen besser fertig.

Nach drei Monaten
Der Kreislauf bessert sich und die Lunge kann mehr Luft aufnehmen. Bewegung fällt viel leichter.

Nach einem Jahr
Das Risiko, an den Herzkranzgefäßen zu erkranken, ist nur noch halb so groß wie bei Rauchern.

Nach fünf Jahren
Das Krebsrisiko für die Lunge reduziert sich, das für Mundhöhle, Luft- und Speiseröhre halbiert sich.

Nach zehn bis fünzehn Jahren
Lunge und Herz haben sich fast wieder so regeneriert, als hätte man nie geraucht.

Auch für den Aschenbecher finden sich neue Möglichkeiten der Nutzung.

Literarische Hilfestellung zum Thema Nichtraucher können verschiedene Bücher aus dem Bestand der UB geben. Ein Blick in den Opac lohnt sich.

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24.Mai – Tag der kyrillischen Schrift

Der Tag der kyrillischen Schrift – auch “Fest der Buchstaben” genannt, wird hauptsächlich in Bulgarien und Mazedonien begangen.
Man gedenkt der heiligen Brüdern Kyrill und Method , die im 9. Jahrhundert das gesamtslawische Alphabet begründeten.
Es werden traditionell am Denkmal für die beiden griechischen Missionare vor der Bulgarischen Nationalbibliothek und auch in Moskau auf dem Slawischen Platz in der Nähe des Kremls, Blumen niedergelegt.

Das kyrillische Alphabet oder Kyrilliza, nach den traditionellen beiden ersten Buchstaben a (slawisch as) und b (slawisch buki) auch Asbuka (азбука; transliteriert Azbuka) genannt, ist eine Buchstabenschrift für zahlreiche, vor allem slawische Sprachen in Europa und Asien.
Derzeit werden Russisch, Ukrainisch, Weißrussisch, Bulgarisch, Serbisch, Mazedonisch und das moderne Kirchenslawisch sowie zahlreiche weitere Sprachen in Osteuropa, Sibirien, dem nördlichen Kaukasus und Zentralasien mit kyrillischen Zeichen geschrieben, darunter Turksprachen wie Kasachisch und Kirgisisch, das mit dem Persischen verwandte Tadschikisch, Mongolisch oder auch Dunganisch, ein chinesischer Dialekt.

Seit Bulgarien 2007 zur EU gehört, ist die kyrillische Schirft neben der lateinischen und der griechischen eine der drei offiziell verwendeten Schriften in der EU.

Вэнн ду дас лезэн каннст, бист ду кайн унвиссэндэр Вестойропеер.
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Wenn du das lesen kannst, bist du kein unwissender Westeuropäer.

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Towel Day – 25. Mai

In Gedenken an den am 11. Mai 2001 verstorbenen Autor Douglas Adams von „Per Anhalter durch die Galaxis“ bekleiden sich Fans weltweit mit Handtüchern und Bademänteln und begehen den Towel Day.

Der Handtuch-Tag ist auf das von ihm in seinen Büchern so häufig erwähnte Handtuch – Zitat: “Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann.” – zurückzuführen.

Laut Adams’ Reiseführer gilt das Handtuch beispielsweise als cooles Zeichen von höchster psychologischer Wichtigkeit. Es signalisiert: Egal was passiert, ich bin verlässlich, da ich noch in den fiesesten Gegenden mein Handtuch mitführe.

Wer wissen möchte, wozu ein Handtuch noch so nützlich sein kann, findet in der Stadtbibliothek den Science Fiction Klassiker „Per Anhalter durch die Galaxis“ und dessen Folgetitel.

Diejenigen, die sich für Handtuch-Herstellung interessieren oder dafür, wie sich die Raumfahrt bis heute entwickelt hat, werden in der Universitätsbibliothek fündig.

Wir wünschen einen schönen Towel Day und immer daran denken… Don´t Panic!

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Literaturchaos im PC? Kurs Literaturverwaltung hilft!

Jede Menge Literatur recherchiert und gesammelt, dazu digitale Volltexte – aber eigentlich sieht man nicht mehr durch.

Literaturverwaltungsprogramme helfen. Die gibt es sogar kostenfrei.

Eine leistungsfähige Variante ist Mendeley, funktioniert unter Windows, Mac und Linux und besitzt parallel einen Webaccount.
Sogar Literaturlisten können damit erstellt werden.

Eine praktische Einführung gibt ein Kurs der UB am 23. Mai 2012. Hier kann man sich anmelden.

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Neuerwerbungsempfehlung

Aus der neuerworbenen Literatur hier eine ausgewählt:

Matthew Scarpino:
OpenCL in action : how to accelerate graphics and computation
978-1-617-29017-6

Zu finden in der Zentralbibliothek am Regalstandort: ST 250 O54 sca
Barcode: 000000230724

Alle Neuerwerbungen sind im linken Benutzermenü des OPAC zu finden.

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Jan Grossarth zum Zweiten – am 7. Mai 2012

Auf Grund des großen Andrangs am 16. April 2012 wird Jan Grossarth nochmals in der Sachsenstube der Mensa zu Gast sein.

Ab 19:30 Uhr berichtet er erneut von den Erfahrungen mit und von Menschen, die ausgestiegen sind aus der Welt des bürgerlichen Lebens.

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